Unser FSJ mit Lia Gersie

Seit dem 1. September 2019 bieten der SSB Münster und seine Sportjugend ein freiwilliges soziales Jahr an und ermöglichen es so jungen, engagierten Menschen ein Jahr lang hinter die Kulissen der Vereins- und Verbandsarbeit zu blicken.

Lia Gersie, unsere derzeitige FSJ-lerin und Nachfolgerin von Jana Winkeljann hat sich als Jahresprojekt die Organisation einer politischen Jugendbildungsfahrt nach Berlin ausgesucht. Hierbei und bei allen weiteren Aktivitäten wird sie angeleitet und unterstützt von unserer Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit.

Hier wird Lia regelmäßig über ihre alltägliche Arbeit als FSJ-lerin bei uns berichten.

Lia, Toto & Jana

Der Staffelstab wurde gut gelaunt von Jana (rechts) an Lia (links) übergeben, FSJ-Anleiter Toto (mitte) hatte dabei alles im Blick.

 

01.09.2020 - 18.09.2020

Nachdem ich schon in den letzten zwei Wochen der Sommerferien als Teamerin bei den „Bewegten Kids“ ein paar Einblicke in die Arbeit der Sportjugend erlangen konnte, startete mein FSJ nun offiziell ab dem 01.09.2020 - Und dies ganz schön ereignisreich.


Am 02.09. durfte ich direkt an der Mitgliederversammlung des Stadtsportbundes Münster teilnehmen und konnte so direkt bei einem sehr großen Event neue Eindrücke sammeln. Dadurch, dass ich für den Einlass, der sich unter angemessenen Corona-Vorgaben etwas komplizierter darstellte, mitverantwortlich war, konnte ich viele neue Gesichter und den Vorstand des Stadtsportbundes kennenlernen.

Überblick der Mitgliederversammlung 2020

Mitgliederversammlung 2020

 

Außerdem standen noch weitere größere Punkte auf der To-Do-Liste.

So hatten sich schon im Voraus 9 Jugendverbände in Münster zusammengeschlossen, um auf ihren Social-Media-Kanälen Werbung für jugendliches Engagement in der Kommunalpolitik zu machen. So hatte der Landesjugendring NRW 9 Themenplakate bereitgestellt, die, im Gegensatz zu vielen Wahlplakaten großer Parteien, auf jugendliche Interesse eingehen. So sollte Diskussionsraum für und mit Jugendlichen geschaffen werden und gezeigt werden, dass auch jugendpolitische Themen Relevanz für die anstehende Kommunalwahl haben.


Die Sportjugend Münster hatte die Aufgabe einen kreativen Beitrag zum Thema der jugendlichen Partizipation zu entwerfen. Nachdem sich der Jugendvorstand auf seiner letzten Jugendvollversammlung schon einige Ideen zu diesem Thema gemacht hatte, habe ich diese Ideen dann konkretisiert und in die Tat umgesetzt. Unser kurzes Video zu dem Thema findet ihr hier.

Unser Kurzbeitrag zum Thema Jugendpartizipation.

 
gespanntes Schauen beim Video-Abend

Die "Parteien-Checker" lauschen gespannt den Antworten der Politiker. Top Vorbereitung für die Kommunalwahl am 13.09.

Auch die zweite Woche brachte viele neue Eindrücke.
So haben wir mit neun Jugendlichen einen Video-Abend veranstaltet, die sich zur Vorbereitung der Kommunalwahl in Münster 16 jugend-, umwelt- und bildungspolitische Fragen überlegt haben, um diese in einzelnen Interviews mit Politikern der CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grüne, FDP und die Linke zu stellen.
Unser Video-Abend diente dazu nochmal in einen diskussionsreichen Austausch über die Antworten zu kommen und die Jugendlichen (die mit wenigen Ausnahmen alle als Erstwähler zur Wahl gingen) auf den Wahlsonntag vorzubereiten. Ein Höhepunkt für mich persönlich war, dass ich diese Disskusionsrunde mitanleiten durfte.

 

So bot sich mir die Möglichkeit in eine ganz neue Rolle als Leiterin einer solchen Veranstaltung zu schlüpfen.
Bei viel Diskussionspotenzial und Pizza entstand eine sehr nette Atmosphäre und wir kamen auch zu vielen aufschlussreichen Erkenntnissen, sodass der Abend von den Teilnehmern als "rundum gelungen und schön" betitelt wurde. 

In der dritten Woche meines FSJs bot sich dann eine neue Möglichkeit für mich an, Praxiserfahrungen in der Arbeit mit Kindern zu sammeln. So durfte ich bei drei Eltern-Kind-Turnkursen hospitieren, bei denen die Kinder entweder 1-2 Jahre alt oder 2-4 Jahre alt waren.
Die Besuche bei diesen Kursen waren für mich extrem spannend und gewinnbringend, weil ich bisher noch nicht mit Kindern in diesen Altersklassen gearbeitet habe.

Die Ringe hängen über einer großen Matte

Auch die Ringe waren für die Kinder aufgebaut.

Bild des Bewegungsparkours

Balanceparkour für die Kids.

Die drei Kurse haben mir unheimlich viel Spaß gemacht und es war schön zu sehen, wie viele abwechslungsreiche Möglichkeiten sich bieten, um die Bewegung der Kinder zu fördern und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ich freue mich darauf noch öfters bei Eltern-Kind-Kursen hospitieren und ab Anfang nächsten Jahres sogar meinen eigenen Kurs leiten zu dürfen.

 

Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen Interessantes für mich bereithalten und würde mich freuen, wenn ihr mich auf meinem Blog weiter durch mein FSJ begleitet.

19.09.2020 - 09.10.2020

Auch in den nächsten Wochen meines FSJs ist viel passiert – vom Swin-Golfen bei bestem Wetter bis zur ersten Vorstandssitzung, die ich miterleben durfte, war alles dabei.

Direkt am Samstag den 19.09. wurden wir zum Sommerausflug des SSB eingeladen.
Bei strahlend schönem Wetter konnten wir uns erst an einem leckeren Frühstücksbuffet im Gasthaus Eickholt in Davensberg bedienen und danach die Sonne beim Swin-Golf nochmal richtig genießen.
Der Sommerausflug endete gegen 15:30 Uhr mit der Kür der zwei besten Swin-Golfer aus den Reihen des SSB – ich gehörte eindeutig nicht dazu ;) Und obwohl ich bei den meisten Versuchen mehr Rasen als Ball getroffen habe, hat mir der Tag in Davensberg richtig viel Spaß gemacht und es war eine klasse Möglichkeit mehr Gesichter des SSB Münster kennenzulernen und bei gemeinschaftlicher Atmosphäre in nette und witzige Gespräche zu kommen.

Qualifizierungsflyer der Sportjugend 2021

Die zwei fertigen Informationsflyer.

Swin-Golfen in Davensberg

In Kleingruppen konnten wir unser Swin-Golf-Talent unter Beweis stellen.

Auch konnte ich die Sportjugend beim Mitgestalten und Miterstellen der neuen Werbeflyer für 2021 unterstützen.
Dabei handelt es sich einmal, um den Flyer für Aus- und Fortbildungen für die Bewegungsförderung im Vorschulalter und zum anderen, um den Flyer für Qualifizierungsangebote im Sport für Jugendliche.
Mit diesem Feld bin ich bisher nie in Kontakt gekommen, deswegen war es super interessant zu sehen, was alles zu dem Prozess des Erstellens von Flyern gehört.
Bei der Aufgabe war vor allem cool, dass ich die Druckerzeugnisse schon fest in der Hand halten konnte und weiß, dass diese Flyer überall in Münster verbreitet werden.

 

Eine weitere neue Aufgabe, die Zeit beanspruchte war die Vorbereitung unserer Klausurtagung mit dem Jugendvorstand vom 16.-18. Oktober. Dabei soll diese Klausurtagung ganz unter dem Motto „Zeig dein Profil“ stehen.
In der Vorbereitung konnte ich die verschiedenen Module, die wir bei der Klausurtagung besprechen wollen, mitvorbereiten und kann diese auf der Klausurtagung auch mitanleiten. So bietet sich mir erneut die Möglichkeit die Perspektive des Teilnehmers zu verlassen und neue Erfahrungen bei der Anleitung von Teams zu sammeln!
Ich freue mich schon total auf die Klausurtagung und bin mir sicher, dass sie viele neue Erkenntnisse und Projektideen für die Sportjugend bringen wird.

Am 01.10. bot sich mir dann die Möglichkeit bei einer Vorstandssitzung des SSB dabei zu sein. Für mich war das total interessant, weil ich eine Vorstandssitzung in der Art noch nie miterlebt habe und die Abläufe kennenlernen durfte.
Dabei war vor allem auch spannend, dass am 02.10. direkt der Jugendvorstand tagte, sodass ich an zwei aufeinander folgenden Tagen Einblicke in die Vorstandsarbeit des Stadtsportbundes bekommen konnte. Dadurch bot sich mir außerdem die Möglichkeit zum Beispiel Unterschiede in der Vorstandsarbeit der Jugend im Vergleich zum gestandenen SSB-Vorstand zu erkennen.

Außerdem hat die Sportjugend schon vor längerer Zeit ein Kurz + Gut Seminar zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ in unseren Räumlichkeiten angesetzt.
Und obwohl die Bedingungen aufgrund von Corona nicht ganz einfach waren, konnte dieses Seminar mit begrenzter Teilnehmerzahl am 05.10. gegen 17 Uhr starten.
In gut dreieinhalb Stunden schaffte die Lehrgangsleitung Anne Hölscher es dieses wichtige Thema auf die Kernthemen zu konkretisieren, sodass die Teilnehmer mit vielen neuen Informationen, Daten und Fakten aus dem Abend gingen, die sie im Nachgang nun auch in ihre Vereine reintragen können.

Kurz und Gut Seminar

Auch Jana Winkeljann verfolgte das Kurz+Gut Seminar als Vorsitzende der Sportjugend sehr interessiert und wird mit der Arbeitsgruppe zur "Prävention sexualisierter Gewalt" weiter an dem Thema arbeiten.

Konzentriertes Zuhören bei dem Kurz + Gut Seminar

Unter coronatauglichen Vorschriften konnten zehn Teilnehmer an dem Kurz+Gut Seminar zum Thema "Prävention sexualisierter Gewalt" teilnehmen.

Zu dem Thema "Prävention sexualisierter Gewalt" bewegt sich momentan auch viel beim Stadtsportbund. So wurde zum Beispiel ein Vorschlag für ein Handlungskonzept zu dem Thema in die Vorstandssitzung des SSB eingebracht und es kam die offizielle Rückmeldung des Vorstandes, dass dieses so wichtige Thema aufjedenfall weiter bearbeitet werden solle.

So wurde auch eine Arbeitsgruppe zu dem Thema "Prävention sexualisierter Gewalt" in die Wege geleitet, bei der ich mitarbeiten darf und mit der wir versuchen einen einheitlichen Präventions- und Interventionsleitfaden für sexualisierte Gewalt beim SSB zu entwickeln.

 

Ich freue mich schon auf die nächsten Wochen, die mit unserer Klausurtagung der Sportjugend, meiner ersten FSJ-Seminarwoche und dem ersten Teil meines Übungsleiter-C-Aufbaumoduls ganz schön ereignisreich werden!

10.10.2020 - 03.11.2020

In den nächsten drei Wochen ging es für mich zu gleich zwei Sportschulen des Landessportbundes. So konnte ich mit unserem Jugendvorstand die Sport- und Tagungsstätte in Hachen besuchen und danach viele neue Eindrücke und Erfahrungen auf meinem FSJ-Einführungsseminar und meiner Übungsleiterausbildung im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck sammeln.


Am Freitag ging es für unseren Jugendvorstand bestehend aus Jana, Nils, Kristina, Yasmin, Ella und Toto, zwei unserer J-Teamerinnen und mir für das Wochenende in die Sportschule des Landessportbundes nach Hachen.
Als Ziel der Klausurtagung hatten wir vor Augen mit einem Profil oder Leitbild der Sportjugend Münster abreisen zu können, wodurch klar wird wofür wir eigentlich stehen und wie wir unsere Arbeit noch ausbauen können.
Um dieses Endziel zu erreichen nutzten wir das Tool „Zeig dein Profil“ von der Sportjugend NRW, sodass wir bereits Freitag nach Ankunft gegen 16:30 Uhr mit dessen ersten Modul: „Jugendvorstand, Eigenständigkeit und Strukturen“ eingestiegen sind. Bei dem Modul ging es darum die Sportjugend einmal in all ihre Elemente aufzugliedern und auch unsere wichtigsten Grundwerte, wie Teamwork, Respekt, Vertrauen und Demokratie schriftlich festzuhalten.
Auch Themen wie die sportlichen und außersportlichen Angebote der Sportjugend Münster, die ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeit und die Vernetzung der Sportjugend wurden behandelt.

Gemeinsam durchqueren wir das "Spinnennetz"

Beim dem gemeinsamen Überqueren des Spinnenetzes kam es auf viel Teamfähigkeit und Vertrauen an.

Die Klausurtagung hatte für mich auch noch einen weiteren Aspekt, weshalb ich das Wochenende nicht so schnell vergessen werde. Und zwar bot sich mir die Möglichkeit drei der sechs Module von dem Tool „Zeig dein Profil“ anzuleiten, weshalb ich mir im Voraus schon viele Gedanken gemacht hatte, wie ich die Inhalte pädagogisch ansprechender gestalten könnte und nach den drei Tagen auch sehr positives Feedback zu meinen Ideen und Methoden erhalten habe. Das Wochenende hat uns also nicht nur als Jugendvorstand geholfen herauszufinden, wie wir uns definieren wollen und wofür wir stehen, sondern auch mir ganz persönlich gezeigt, dass mir die Arbeit mit Jugendlichen und das Anleiten von kleineren Gruppen total viel Spaß macht.

Der Jugendvorstand und die J-Teamerinnen beginnen am Profil zu arbeiten.
Am Ende stand dann ein sehr klares Profil de Sportjugend fest.

Unser Jugendvorstand erarbeitet fleißig unser Profil -

Obwohl das Programm sehr voll war haben wir uns die Zeit genommen einige der Teambuilding-Maßnahmen, die von der Sportschule angeboten wurden auszuprobieren. So konnten wir uns als Gruppe beim Brückenbauen nach dem Da-Vinci-Prinzip oder bei dem Spinnennetz, durch das wir als Team kommen mussten, beweisen.
„Diese Spiele waren nicht nur eine klasse Ablenkung zu den eher theoretischen Themen zum Leitbild der Sportjugend, sondern haben uns auch gezeigt wie gut wir als Gruppe schon zusammenarbeiten“, erklärte Jana nach den gemeinsamen Aktivitäten.



Lia stellt die Gruppenergebnisse vor.

Das Thema Mitarbeiterentwicklung haben wir in Kleingruppen erarbeitet und dann einander vorgestellt.

 

Nachdem ich Sonntagnachmittag wieder zuhause war ging es Montag für mich direkt weiter ins Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck für meine erste FSJ-Seminarwoche. Bevor ich angereist bin hatte ich zwar kurz mit meiner Vorgängerin Jana Winkeljann schon über ihre Seminarwochen gesprochen, ging jedoch trotzdem ohne wirklich zu wissen was mich erwartet in diese Woche hinein.

Programmplan für Montag, Dienstag und Mittwoch
Prgrammplan für Donnerstag und Freitag

Nach längerer Erarbeitungsphase stand unser Wochenplan dann konkret fest.

Diese Unklarheit über das Programm wurde auch erst am Dienstag etwas gelüftet, da wir als FSJler selber bestimmen sollten, welche Themen wir für diese Woche als wichtig empfinden und konnten so das Programm mitgestalten.
Nachdem wir uns am ersten Tag in vielen kleinen Spielen als Gruppe besser kennengelernt haben, ging es ab Dienstag mit Themen wie dem Auftreten vor Gruppen, dem Umgang mit heterogenen Gruppen bzw. schwierigen Kindern im Training und verschiedenen Outdoorspielen weiter.
Auch wenn einige dieser Themen Pflichtprogramm und sehr theoretisch ausgerichtet waren, haben wir es geschafft immer einen Ausgleich zwischen Theorie und Praxis zu finden.
Ein weiterer wichtiger Punkt auf der TO-DO-Liste war das Kennenlernen des Sprechersystems des Landessportbundes, wobei in jedem FSJ-Seminar zwei Sprecher gewählt werden, die in ihrem FSJ zu drei Sprechertagungen eingeladen werden, auf denen sie die Interessen ihrer einzelnen Gruppen vertreten und über wichtige Themen mit anderen Sprechern und Mitarbeitern des LSB diskutieren können. In diesem Zuge wurde ich in meiner FSJ-Gruppe zur Sprecherin gewählt, was mir die Möglichkeit gibt noch tiefer in die Inhalte des Landessportbundes und in den Freiwilligendienst im Sport einzusteigen und mich auf den kommenden Sprechertagungen mit vielen Themen zu beschäftigen, die uns FSJler direkt interessieren und betreffen.

 

In unserer Seminargruppe hatten wir zum Beispiel schon Themen, wie den Nutzen des FSJs als Berufsorientierung und Möglichkeit zur persönlichen Weiterbildung angesprochen. Außerdem habe ich auf den Sprechertagungen die Möglichkeit Verbesserungsvorschläge für zum Beispiel die Anbindung an den ÖPNV für FSJler oder eine mögliche Taschengelderhöhung zu diskutieren.
„Durch diese offene Form des Seminars kam einem die Woche zwischenzeitlich unstrukturiert vor, aber im Endeffekt haben wir ein richtig cooles Programm zusammengestellt und wir konnten zeigen, was wir alleine auf die Beine stellen können“, schloss eine Teilnehmerin die gemeinsame Feedbackrunde am Freitagvormittag. Und auch Hannah, die mit mir zusammen zur Sprecherin gewählt wurde ging positiv aus der Woche raus und „freu(t) (s)ich schon total auf die erste Sprechertagung im Dezember.“


In der letzten Woche ging es dann für mich erneut nach Hinsbeck zum ersten Teil meines Übungsleiter-Aufbaumoduls, welches vom LSB organisiert mit anderen Freiwilligendienstlern aus dem Sport aus ganz NRW stattfand. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt auch schon einige Bedenken aufgrund der sich entwickelnden Corona-Situation hatte, haben mir die beiden Lehrgangsleitungen versichert, dass die Ausbildung mit einem Hygienekonzept stattfinden kann und auch auf Coronaschutzmaßnahmen geachtet wird.

Aufbau eines möglichen Abenteuerparcours für Kinder

Zum Oberthema Sicherheit im Sport konnten wir in zwei Gruppen Bewegungsparkours für Kinder aufbauen, anhand welcher wir danach mögliche Sicherheitslücken und Gefahrenherde besprochen haben

Kleingruppenfoto nach der Schnitzeljagd

Nach der Schnitzeljagd waren wir alle sehr glücklich, aber auch etwas erschöpft

Blick auf den EIngang

Der Eingang zum Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck

Direkt am ersten Tag konnte man merken, dass unsere Gruppe super zusammen harmoniert und wir viele Spiele und Übungen zusammen ausprobieren können. Im Verlauf der Woche haben wir im Praxisteil der Ausbildung immer wieder Vertrauens- und Teambuilding-Aufgaben gemeistert, was die Arbeit in der Gruppe noch angenehmer machte.

Im Gegensatz zum Einführungsseminar, hatte diese Woche einen sehr durchgeplanten Ablauf, den wir zwar mitgestalten konnten, der aber deutlich mehr abzuarbeitenden Pflichtthemen enthielt. So haben wir in der Woche über die konditionellen Fähigkeiten, wie Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gesprochen. Auch hat uns eine Mitarbeiterin des LSB über die Sicherheit und die Versicherung im Trainingsbetrieb aufgeklärt. Einen immer wiederkehrenden praktischen Ausgleich haben die sogenannten „Minis“ gebracht. So sollte in der Woche jeder der 23 Teilnehmer mindestens ein kleines Spiel vor der Gruppe anleiten, um Feedback zum Auftreten vor Gruppen zu bekommen, aber auch als Möglichkeit viele neue Spiele kennenzulernen, die man in seinen eigenen Trainingsaufbau miteinbeziehen kann.
Neben diesen Spielen konnten wir in der Woche auch eine Schnitzeljagd in Kleingruppen vorbereiten und die einer anderen Gruppe später gehen, was für eine Teilnehmerin „mit eines der Highlights der Woche war“.

 

Auch wenn Corona die Situation für uns alle im Moment sehr erschwert und das Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck bis Ende dieses Jahrs zubleiben wird hoffe ich sehr, dass eine Ausweichmöglichkeit gefunden werden kann, wo wir unsere Übungsleiterausbildung in der Gruppe zusammen abschließen können. Denn wie ein Teilnehmer es in der Abschlussrunde am Freitag sehr schön formulierte hat die Woche „eben wegen dieser Gruppe und den Lehrgangsleitern so viel Spaß gemacht. Wir haben super viel gelernt und können ganz viel mitnehmen und trotzdem kam es mir nicht vor wie harte Arbeitszeit, weil die Gruppendynamik einfach so schön gestimmt hat“.

Auch bei uns im Büro erschwert Corona nun unsere weiteren Arbeitsschritte. So mussten wir viele Events, wie zum Beispiel die anstehende Show des Sports absagen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Situation weiter entwickelt und hoffe, dass wir die aktuelle Coronawelle gemeinsam schnell eindämmen können. Über alle weiteren Entwicklungen in meinem FSJ und wie sich Corona darauf auswirkt werde ich euch aber hier auf meinem Blog auf dem Laufenden halten!

04.11.2020 - 26.11.2020

Nachdem die ersten Monate meines FSJs trotz Corona mit wenigen Einschränkungen beginnen konnten, kamen nun mit dem Novemberlockdown einige Veränderungen auf uns zu.

So hatten wir in der Geschäftsstelle einen Plan aufgestellt, der uns abwechselnd ins Homeoffice schickt, um weniger Personen gleichzeitig in der Geschäftsstelle zu haben und so ein Ansteckungsrisiko zu minimieren. Das Homeoffice ist für mich eine ganz neue Erfahrung, jedoch habe ich das Glück auch an drei Wochentagen vor Ort arbeiten zu dürfen.

Zwei Veranstaltungen, die aber noch auf dem Kalender standen waren zum einen der Teamtag für unsere Lehrteamer, wo uns eine Referentin des Kinderschutzbundes über das Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ informierte und mit uns auch über Fallbeispiele diskutierte.
Obwohl der Vormittag digitalisiert wurde und über Zoom stattfand, waren alle Lehrteamer im Nachgang sehr angetan, weil „die drei Stunden super spannend waren“ und man zu dem Thema „unbedingt noch weiteren Input bekommen“ will, um im Fall der Fälle handlungsfähig zu sein.

Ausschnitt aus dem Zoom-Meeting

Bei wem steht was gerade auf der Agenda - Diese Frage wollten wir bereits bei der digitalen Klausurtagung jetzt klären

Präsentation der Referentin zum Thema "Prävetnion sexualisierter Gewalt"

Alle Lehrteamer folgten gespannt dem Vortrag von Maike Neuer, bei dem sie auch viele Fragen direkt beantworten konnte

Auch die für November angedachte Klausurtagung des SSB fand kurzfristig über Zoom statt, wobei sich alle Akteure des SSB auf den neuesten Stand brachten. Jedoch war eine klare Aussage des Nachmittags auch, dass man die Klausurtagung, sobald es wieder in Präsens möglich ist, nachholen will, weil eine digitale Veranstaltung nicht ausreicht, um in Ruhe Zuständigkeiten zu klären und auch als Team nochmal enger zusammenzuwachsen.

 

Dadurch, dass wir in den letzten drei Wochen, mitbedingt durch den Lockdown-Light, keine größeren Projekte anstehen hatten, die vorbereitet oder organisiert werden mussten, konnten wir die Zeit nutzen, um anzufangen die Projekte für 2021 in Angriff zu nehmen.



So konnten wir mit acht weiteren interessierten Jugendlichen ein erstes Treffen zur Planung eines Projekts zur Bundestagswahl 2021 veranstalten -  natürlich per Zoom…

Durch viel Kreativität und Einbringungswille der anderen J-Teamer konnten wir dann schon mit einer ersten Idee aus dem Meeting herausgehen und planen für den Sommer 2021 vor der Bundestagswahl ein Projekt, bei dem wir unsere engagierten J-Teamer in Kontakt und Diskussion mit Bundespolitik bringen wollen!

Leitungsteamer der Bewegten Kids 2021

Gute Laune und viele neue Ideen bei den Leitungsteamern der "Bewegten Kids"

Erste Ideen für das Bundestagswahl-Projekt

Ein erstes Brainstormin für das Projekt

Auch konnten wir uns am Mittwoch bereits mit den Leitungsteamern der „Bewegten Kids“ zusammensetzen und ein erstes Brainstorming dazu starten, wie wir die Vorbereitung für die Teamer der „Bewegten Kids“ gestalten wollen. Auch dieses Treffen fand digital statt und ich glaube inzwischen habe ich eine Rekordzahl an Zoom-Meetings in den Wochen gehabt…
Aber dies ermöglichte uns auch bei diesem Projekt in die Planung einzusteigen und erste Fragen zu klären und ich bin sehr gespannt, wie sich dort die weiteren Wochen und Monate entwickeln und bin zuversichtlich, dass wir vielfältige und kreative Ideen für die Vorbereitung und die zwei Wochen Ferienbetreuung an sich haben werden!

 

Ein weiteres Projekt, was wir aufgrund Corona leider umplanen mussten ist unsere jugendpolitische Berlin-Fahrt. Aufgrund der Planungsunsicherheit, die für die kommenden Monate wohl noch bestehen bleibt, haben wir uns dazu entschieden die Fahrt vom Februar in den Juni zu verschieben.
Dabei war uns aber wichtig, dass zum Beispiel die Diskussionsrunde mit der Bundestagsabgeordneten Sybille Benning zum Thema Demokratie und Toleranz erhalten bleibt, weshalb wir uns in Absprache mit ihrem Büro für den 20. Bis zum 23. Juni entschieden haben. Von der Terminverschiebung erhoffen wir uns mit möglichst wenigen Einschränkungen nach Berlin reisen zu können und das Gesundheitsrisiko der Teilnehmer zu minimieren.
Auch wenn dieses Datum nun im Kalender um vier Monate nach hinten gerückt ist, freue ich mich schon jetzt auf die Fahrt und glaube, dass wir dort viele spannende und vielfältige Eindrücke mitnehmen können.

27.11.2020 - 18.12.2020

Auch die nächsten Wochen stellten uns aufgrund des November-Teillockdowns vor neue Aufgaben und Herausforderungen.

So haben wir zum Beispiel einen schon länger geplanten Workshop-Tag der Sportjugend zu den Themen Nachhaltigkeit und Social-Media per Zoom stattfinden lassen und sind auch digital zu tollen Ergebnissen gekommen sind.
So stand zum Beispiel als Ergebnis fest, dass wir unsere Social-Media-Präsens deutlich ausweiten wollen, weshalb die gesammelten Ideen für eine gemeinsame Nikolausaktion und einen Sportjugend-Jahresrückblick direkt in die Tat umgesetzt wurden.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit sind wir zu ersten Verbesserungsvorschlägen gekommen und wollen zum Beispiel Sportjugend-Aktionen, wie die Ferienbetreuung „Bewegte Kids“, weiter nachhaltig gestalten.
Jedoch ist uns auch aufgefallen, dass wir oft schon beiläufig zur Nachhaltigkeit beitragen, weil wir in den Sommerferien zum Basteln altes Zeitungspapier, alte Klopapierrollen oder ähnlichen „Müll“ weiterverwenden, um keinen neuen Abfall zu produzieren. Natürlich kann man diese Gedanken aber immer weiterdenken und wir wollen versuchen noch umweltfreundlicher zu werden!

Nikolausaktion der Sportjugend

Die Sportjugend Münster wünschte allen einen schönen Nikolaustag und eine besinnliche Weihnachtszeit

 
FD-Logo

Auch wenn dieses erste Treffen nur digital stattfinden konnte war es ein schöner Start und man kann dann hoffentlich in naher Zukunft bereits einen analogen Stammtisch für Freiwilligendienstleistende in Münster schaffen

In dieser verrückten Zeit ist mir auch aufgefallen, wie sich meine Arbeit im FSJ verändert hat und ich durch Corona einfach kaum Möglichkeiten habe direkt mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. So kam mir aber die Idee ein Treffen für alle FSJler und BFDler im Sport in Münster zu organisieren, weil wir ja wahrscheinlich alle ähnliche Veränderungen erleben und ich mir gedacht habe, dass es ganz schön wäre Erfahrungen im Umgang mit der ganzen Situation auszutauschen und nebenbei auch noch neue Leute kennenzulernen. Deswegen habe ich am 03. Dezember zu einem Zoom-Meeting für alle Freiwilligendienstleistenden in Münster eingeladen und war sehr glücklich, dass wir mit sechs Freiwilligen bereits mehr als ein Drittel der Münsteraner Freiwilligendienstleistenden erreicht hatten.

 

Nachdem wir uns bei dem Treffen, nachdem das erste Eis gebrochen war, über die momentane Situation in Sportvereinen aufgrund von Corona und unsere veränderten Arbeitsweisen ausgetauscht hatten ging das Gespräch schnell zu ganz alltäglichen Themen über und wir konnten uns bei einer sehr angenehmen Atmosphäre weiter kennenlernen. Als Rückmeldung der anderen Teilnehmer kam aufjedenfall, dass so ein Treffen „viel Spaß gemacht hat und man sollte so einen regelmäßigen Austausch, wenn es wieder möglich ist auch analog, gerne weiterdenken“. Somit ist der erste Grundstein für einen lokalen Stammtisch für FSJler und BFDler in Münster gelegt und ich freue mich schon auf das nächste Treffen mit den Freiwilligendienstleistenden aus Münster!

Am Montag konnte ich dann auch zum ersten Mal an einem Vernetzungstreffen der Münsteraner Jugendverbände teilnehmen, wobei auch Hanna Böhm vom Jugendamt mit einer Kollegin anwesend war, die den Jahresrückblick vom Jugendamt und auch Aussichten auf das neue Jahr vorgestellt haben.

Für mich war das Treffen nicht nur eine neue Erfahrung, weil ich ganz viele neue Gesichter kennenlernen durfte, die sich in Münster in der Kinder- und Jugendarbeit in ihrem Verband sehr engagieren, sondern auch weil ich einen Teil des Treffens mit moderieren durfte.

Vernetzungstreffen der Jugendverbände

Auch bei dem digitalen Vernetzungstreffen war die Beteiligung der Münsteraner Jugendverbände erfreulich hoch

 

So wollten wir eine gemeinsame Grundlage für die Münsteraner Jugendverbände zur gemeinsamen Weiterarbeit und zur weiteren Vernetzung schaffen, weshalb ich mich im Voraus schon mit den verschiedenen Werten der Jugendverbände auseinandergesetzt hatte, aber dann bei dem Zoom-Meeting auch noch eine Umfrage über Mentimeter anleiten durfte, über die wir auch weiter ins Gespräch kommen konnten.

Mentimeter zu Beweggründen im Freiwilligendienst

Zum Einstieg hatten wir Sprecher über Mentimeter die Möglichkeit zu zeigen, was uns und unsere Seminargruppe im Freiwilligendienst bewegt und hatten so auch erste Ansatzpunkte für unsere Projektideen

In den letzten drei Tagen vor meinem Urlaub durfte ich noch an der ersten Sprechertagung der Sportjugend NRW teilnehmen, wo wir uns digital mit allen anderen Gruppensprechern der FSJ-Gruppen austauschen konnten. Obwohl drei Tage Online-Seminar auch sehr anstrengend sein können, haben unsere Lehrgangsleiter die Tage echt klasse und abwechslungsreich gestaltet, sodass wir mit vielen neuen Informationen und auch von uns erarbeiteten Projektideen aus den drei Tagen rausgehen konnten. An diesen Projekten, die sich mit den Themen beschäftigen, die uns Freiwilligendienstleistenden interessieren und betreffen, wie zum Beispiel das Thema des ÖPNVs, der Wertschätzung und Anerkennung unseres Engagements und der weiteren Vernetzung von uns Freiwilligen, werden wir bei unserer zweiten Sprechertagung im März weiterarbeiten.

 

Nun verabschiede ich mich in meinen Weihnachtsurlaub und wünsche auch euch allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2021!!

20.12.2020 - 20.01.2021

2021 – neues Jahr, neue Möglichkeiten?

Nach meinem Urlaub hat sich die Lage bei uns im Büro noch weiter verändert. Ich bin nun drei Tage im Homeoffice und wir haben zwei getrennte Gruppen, sodass wir den Kontakt unter den Mitarbeitern möglichst gering halten. Und auch wenn alle Präsenzveranstaltungen weiter ausfallen oder weiter verlegt werden müssen, haben wir versucht uns neue Projekte zu suchen, bei denen wir schon in die Planung einsteigen können.

So habe ich angefangen einen Sportjugend-Jahresrückblick zusammenzustellen. Dabei handelt es sich um eine Broschüre, die alle zurückliegenden Projekte der Sportjugend ab März 2020 beschreibt. Auch wenn die Pandemie viele Ideen der Sportjugend erschwert hat, hat sie keinesfalls alle Projekte verhindert und so berichte ich in dem Jahresrückblick von den „Bewegten Kids 2020“, der Klausurtagung der Sportjugend, Aktionen wie der Stadtrallye, die wir in Zusammenarbeit mit der Adventure-Box organisiert haben und einer Sporthelfer-Ausbildung, die mit Hygienekonzept stattfinden konnte.
Bei der Ausgestaltung arbeite ich mit einem Grafikdesigner zusammen, der schon letztes Jahr das Layout für unseren Jahresrückblick übernommen hat.

Bild des Jahresrückblicks

Die Vorlage des Jahresrückblicks von 2019 bis 2020-

 

Als zwei Highlights der Broschüre werde ich auch einen Blick auf das zurückliegende FSJ von Jana werfen, welche spannenden Eindrücke sie aus ihrem Jahr mitnehmen konnte und wie ihr Weg letztlich zur Vorsitzenden der Sportjugend führte. Auch wird Jana in dieser Position ein kleines Interview mit dem Vorsitzenden der Sportjugend Steinfurt führen, in dem sie sich über die Möglichkeiten und Chancen von aktiver Jugendarbeit austauschen wollen.

Fragen-Bild

Es gibt bestimmt viele Fragen, die in den Köpfen rumschwirren - hoffentlich können wir diese mit unserem Video alle beantworten

Ein weiteres neues Projekt ist ein Vorstellungsfilm der Sportjugend, bei dem wir in fünf bis zehn Minuten kurz und knackig darstellen wollen, was die Sportjugend ausmacht und wofür wir stehen. Dafür wollen wir das 1Live Format „Dumm gefragt“ adaptieren, sodass wir im Moment noch „dumme Fragen“ und Vorurteile sammeln, die Außenstehende gegenüber der Sportjugend haben und diese Fragen im Anschluss zum einen von Vorstandsmitgliedern der Sportjugend und zum anderen von engagierten J-Teamern beantwortet lassen werden.
Dieses Video wollen wir natürlich für alle interessierten Kinder, Jugendliche und Erwachsene drehen, die gerne mehr über die Sportjugend erfahren wollen. Anlass des Videos waren aber die bisherigen Vernetzungstreffen der Jugendverbände in Münster mit dem Ziel, dass sich die Jugendverbände untereinander vernetzen und man dafür mit einer Vorstellung der einzelnen Verbände starten sollte. So machen wir mit unserem Video in der Runde den Anfang.

 


Ein drittes Projekt, was schon im Dezember angelaufen ist, dreht sich um die Bundestagswahl im September 2021. Dafür haben wir uns am Mittwoch nochmal mit den sieben Jugendlichen per Zoom getroffen, die bei dem Projekt mitwirken wollen. Da unsere Idee ein „Spielenachmittag“ mit Bundespolitikern ist, bei dem wir über von uns entwickelten Fragen in Diskussionen einsteigen wollen, war unsere erste Aufgabe nun ein Spiel auszuwählen, bei dem wir diese Fragen sinnvoll integrieren können. Nachdem wir mit einem kleinen Kahoot-Quiz eingestiegen sind, bei dem die Jugendlichen anhand einer Aussage mal erraten sollten, welches Kinderspiel ich suche, ging es auch schon in eine kleine Präsentationsrunde über. Dafür hatten sich die Teilnehmer im Voraus schon in Kleingruppen zu jeweils einem Spiel Gedanken gemacht, sodass wir bei den Spielen Sagaland, Spiel des Lebens und Trivial Pursuit bei dem Treffen einen besseren Eindruck bekommen konnte, welches der drei Spiele wir für das Projekt auswählen wollen.

Bainstorming
Brainstorming

Über das Online-Tool "Miro" konnten wir zusammen ein klasse erstes Brainstorming erstellen

 

Nachdem wir noch viele Fragen diskutiert haben und uns auch schon für das nächste inhaltliche Planungstreffen im Februar verabredet haben, meldeten die Jugendlichen noch zurück, dass „die 90 Minuten total interessant waren und schnell vergangen sind“ und auch der Einstieg über das Quiz wurde gelobt, „weil Zoom-Meetings oft nicht so schön strukturiert sind, ein solcher Anfang aber total angenehm ist“. Das positive Feedback freute mich besonders, weil ich das Treffen im Voraus selber geplant und gestaltet habe. Ich bin schon gespannt in der nächsten Zeit an dem Projekt weiterzuarbeiten und finde es cool, dass ich als FSJlerin ein solches Projekt organisieren kann!

Auch wenn ich so schnell wie möglich wieder „normaler“ arbeiten möchte, habe ich mich inzwischen schon an mein Homeoffice gewöhnt und bin sehr froh, dass wir trotz Lockdown so spannende Projekte verfolgen können! Also um meine Frage nochmal aufzugreifen: Ja, ich habe auch 2021 wieder ganz viele neue Möglichkeiten Erfahrungen in meinem FSJ zu sammeln:)

21.01.2021 - 22.02.2021

Auch im letzten Monat kamen trotz den Lockdown-Einschränkungen viele spannende Aufgaben auf mich zu. Obowhl wir bei vielen Projekten in der Planungsphase stecken, in der Hoffnung im Frühling und Sommer dann endlich ins Umsetzen der Projekte zu kommen, gab es einige Treffen und Neuigkeiten, von denen ich euch berichten möchte.

Im Januar hat der Stadtsportbund bereits die Kampagne „Stay in your Club“ gestartet, mit der der SSB die gut 95.000 Mitglieder der heimischen Sportvereine trotz aktuell fehlender Angebote zur Solidarität mit ihren Clubs ermuntern will. Auch wenn im Moment alle sportlichen Angebote und auch außersportliche Projekte der Vereine ausfallen müssen, sind Vereine auf die Treue ihrer Mitglieder angewiesen, um die weiterlaufenden Nebenkosten durch Mitgliedsbeiträge zahlen zu können und so überhaupt die Möglichkeit haben, im Sommer wieder mit Training, Wettkampf und außersportlichen Aktionen starten zu können.

Toto und ich unterstützen die Kampagne "Stay in your Club"

Toto und ich waren für das Foto in der Sporthalle, wo ich hoffentlich ganz bald Eltern-Kind-Kurse geben darf

 

Auch die Sportjugend unterstützt diese Kampagne und ich als FSJlerin freue mich sehr, wenn ich mich nach dem Lockdown weiter im Sport engagieren und die Vereinsmitglieder bewegen kann.

Power-Point-Folie

Auch digital war die Jahrestagung  sehr ansprechend gestaltet und bot eine gute Möglichkeit sich mit anderen Jugendvertreter*innen auszutauschen

Zu der Jahrestagung der Sportjugend NRW werden jährlich alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Jugendvertreter*innen der Bünde und Verbände in NRW eingeladen und haben die Möglichkeit sich intensiv und zielgerichtet zu Kinder- und Jugendthemen im Bereich des Sports auszutauschen. In diesem Jahr fand die Jahrestagung aufgrund der Begebenheiten via Zoom statt und so konnte auch ich Ende Januar, mit vielen Vorstandsmitgliedern des Jugendvorstandes und unserer Jugendfachkraft Toto, mit zur digitalen Jahrestagung. Dabei standen neben einem gemeinsamen Rückblick auf das Pandemie-Jahr 2020 vier sehr interessante Foren zur Auswahl. In einzelnen Break-Out-Sessions gaben verschiedene Expert*innen 90-minütige Inputs zur Kinder- und Jugendarbeit in NRW.

 

So habe ich mich zum Beispiel bei einem Forum mit dem Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ in der Kinder- und Jugendarbeit beschäftigt, in dem eine vierköpfige Arbeitsgruppe des Instituts für soziale Arbeit von ihren Studien berichtet hat. Die Foren waren dabei trotz digitaler Form sehr ansprechend und interessant gestaltet und im Anschluss stand sogar der Jugendvorstand der Sportjugend NRW für einen persönlichen Austausch zur Verfügung. Für mich war es sehr spannend so viele andere Jugendvertreter*innen zu treffen und einen Einblick in die Arbeit von anderen Stadt- und Kreissportbünden zu erlangen und gleichzeitig durch die wissenschaftlichen Studien, die gut verständlich aufbereitet waren, viel neuen Input zu bekommen.

Die Lockdownverlängerung im Februar sorgt nicht nur dafür, dass unsere Homeoffice-Regelung im Büro bestehen bleibt und ich so dreimal die Woche von zuhause aus arbeite, sondern auch, dass Vereine einen weiteren Monat lang keine Möglichkeit haben, Sportangebote in Präsens durchführen zu können.

Um trotzdem mit den Mitgliedern in Kontakt zu bleiben und ihnen auch etwas Abwechslung vom Alltag zu bieten, sind viele Vereine inzwischen auf digitale Angebote umgestiegen. So hat auch der TV Wolbeck ein großes Zoom-Angebot geschaffen, bei dem sich Jugendliche und Erwachsene bei ausgiebigen Fitnesskursen auspowern können, Senioren ein Programm, wie zum Beispiel „Rückenfit“ in Anspruch nehmen können und auch die Kleinsten bei digitalen Pyjamapartys und Bastelstunden viel Spaß haben. Dabei habe ich mich mit der BFDlerin des TV Wolbeck Isabelle Emstermann in Verbindung gesetzt und von ihr viele Infos über das Programm erhalten, sodass ich bereits einen ausführlichen Bericht über das Angebot auf unserer Homepage veröffentlichen konnte. So konnte ich nicht nur mehr Erfahrungen beim Schreiben von Berichten sammeln, sondern Isabelle und ich haben die Möglichkeit genutzt und uns als Freiwilligendienstleistende vernetzt und freuen uns schon auf mögliche zukünftige Projekte, bei denen wir zusammenarbeiten können. Diese Art von Vernetzung unter Freiwilligendienstleistenden strebe ich ja auch mit dem Stammtisch für FSJler und BFDler in Münster an und hoffe, dass ich diesen kontinuierlich ausbauen kann.

Bastelstunde beim TV Wolbeck

 

Auch auf dem Feld „Prävention sexualisierter Gewalt“ im Sport hat sich in den letzten Monaten beim Stadtsportbund viel getan. Seit der Mitgliederversammlung im September 2020 steht das Thema erstmals explizit auf der Agenda des SSBs und es hat sich bereits eine Projektgruppe gefunden, an der auch ich mein Interesse bekundet habe und in die ich mich einbringen darf. In der Projektgruppe arbeiten wir an einem Handlungsleitfaden für den SSB, der alle Akteure für das Thema sensibilisieren und handlungsfähiger machen soll.  Um in dem Bereich auf erfahrene Experten zurückgreifen zu können, haben wir uns bereits mit dem Kinderschutzbund und Zartbitter in Münster zusammengesetzt, mit denen wir bei zukünftig geplanten Sensibilisierungs- und Fortbildungsmaßnahmen kooperieren wollen.

Logo des Qualitätsbundes des Landessportbundes NRW

Die Projektgruppe hat es sich auch zum Ziel gemacht  in das Qualitätsbündnis des Landessportbundes NRW aufgenommen zu werden

Bereits für Ende April ist in Münster eine Ansprechpersonenfortbildung geplant, bei denen die Teilnehmer zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ fortgebildet werden und danach als Ansprechpersonen in ihrem Sportverein agieren können. Auch ich kann an dieser Fortbildung teilnehmen, da ich das Thema unglaublich spannend und interessant finde und mich auch nach meinem FSJ weiter in der Projektgruppe beim SSB einbringen möchte.

 

In den letzten Wochen hat sich der Jugendvorstand dazu entschlossen auf die Lokalpolitik in Münster zuzugehen und die jugendpolitischen Sprecher zu Kennenlern-Gesprächen einzuladen, da die Jugendvertreter*innen in der Politik nach der Kommunalwahl im September 2020 bei allen Parteien gewechselt haben. Nachdem sich Jana als Vorsitzende der Sportjugend und Nils als ihr Vertreter bereits Anfang Februar per Zoom mit dem AK Jugend der SPD zusammengesetzt haben, stand nun am 17. Februar ein Treffen mit dem jugendpolitischen Sprecher der Grünen Leon Herbstmann an.

Das Treffen konnten wir unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und konsequentem Maskentragen sogar in analog in den Räumlichkeiten des SSB durchführen und auch ich durfte zugucken und in Kontakt mit Politik kommen. Das Treffen war sehr angenehm und total interessant. Nachdem Jana mit einer Vorstellung der Sportjugend und unserem größten Projekt, den „Bewegten Kids“, einleitete, ging das Gespräch mit Themen, wie den Partizipationsmöglichkeiten im Sport, der Vernetzung der Jugendverbände in Münster und den neuesten Entwicklungen zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ weiter. Nach gut 90 Minuten waren alle sehr zufrieden mit dem Gespräch und der Jugendvorstand freut sich bereits auf das Gespräch mit den Jugendvertreter*innen der CDU, welches Anfang März stattfinden wird.

Nils und Jana mit dem jugendpolitischen Sprecher der Grünen Leon Herbstmann

Kennenlern-Treffen in den Räumlichkeiten des SSB

 

Ich freue mich bereits auf die nächsten Wochen, in denen wir zum Beispiel an unserem Bundestagswahl-Projekt weiterplanen und auch mit vielen J-Teamern, aus gegebenen Anlässen leider digital, in die Vorbereitung für die Sommerferien-Betreuung "Bewegte Kids" starten können!:)

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