Bewegungsförderung im Kindesalter – so wichtig ist es!

10.11.2022

Gestern traf sich der Qualitätszirkel Bewegungsförderung in dem Familienzentrum St. Magareta, um sich über das vergangene Jahr auszutauschen und um sich ihre Bewegungsprojekte vorzustellen. Anwesend waren die Kitas Wielerort, die Wersepiraten, das DRK Familienzentrum Hand in Hand, das Familienzentrum St. Magareta und die Kita im Johannes- Busch- Haus. Astrid Markmann vom DJK Nienberge kooperiert als Verein mit der Kita Krokodile und war ebenfalls vertreten.

Franziska Melcher, fachliche Beraterin der Münsteraner Bewegungskitas und deren Kooperationsvereinen, Marisa Kleinitzke, Fachkraft für NRW Bewegt seine Kinder und Willi Brunert, Lehrteamer für Bewegungsförderung, waren die Referent*innen des dreistündigen Austauschs.

 
 

Insbesondere wurde darüber gesprochen, was die jeweiligen Kitas zum Thema Bewegung und Kooperation mit Vereinen ans Laufen gebracht haben und welche Projekte im vergangenen Jahr entstanden sind. Oft wurden (Bewegungs-) Elternnachmittage, Abende oder Feste gemacht bei denen die Eltern Input für Bewegungsförderung im Alltag bekommen haben, um ihre Kinder zu unterstützen. Es wurde ihnen außerdem transparent gemacht, wie viel in der Kita zum Thema Bewegung gearbeitet wird.

Unterhaltung Gruppe

Es erfolgt ein spannender Austausch

 
 
 
Franzi

Franzi freut sich über die spaßige Atmosphäre

Die Wersepiraten organisieren zwei Mal die Woche ein gruppenübergreifendes Angebot mit einer offenen Turnhalle mit Bewegungslandschaften vor dem Frühstück und jeden Donnerstag ein Vorschulschwimmen bzw. turnen.
Außerdem wurde vom Sporteln am Sonntag, zwischen der gut funktionierenden Kooperation von DJK Nienberge und den Krokodilen, berichtet. Hundert Kinder und Eltern konnten der Bewegung freien Lauf lassen. Bei der Kita im Johannes- Busch- Haus gab es sogar einen Zirkuskibaz, welches u.a. als ein Verknüpfungspunkt zwischen Eltern und Erziehern gewirkt hat.
„In der Coronazeit mussten alle sehr zurück rudern und jetzt gibt es wieder so viele tolle Möglichkeiten und Projekte. Toll!“, bemerke Franzi mit einem breiten Lächeln.

 
 
 

Grundsätzlich versuchen die Kitas ihre Ausstattungen zu modernisieren und zu vervielfältigen.
In dem Zuge kam Willi ins Spiel und zeigte den Erzieherinnen wie man mit den einfachsten Alltagsgegenständen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten erzeugen kann. Eigentlich braucht man nur ein Zollstock, Luftballons und Taschentuchpackungen.
Die Begeisterung stand allen ins Gesicht geschrieben und es wurde zurückgemeldet, dass diese simplen Übungen und Spiele auf jeden Fall in den Kitas ausgeführt werden. Jede Erzieherin erhielt als Anreiz die Spielesammlung „Bewegter Kindergarten“ von Willi mit vielen kreativen Ideen für Bewegungsanreize.

Gruppe mit Luftballons

Erst wurden die Luftballons mit der Hand geschlagen, später kam der Zollstock dazu!

 
Marisa und Franzi berichten

Die Projekte werden als sehr interessant empfunden.

In der letzten Stunde wurden zwei spannende Projekte vorgestellt. Marisa berichtete über das Schwimmprojekt, welches die Wassergewöhnung der Kinder Zuhause und in der Kita fördern soll. Dazu gibt es eine Fortbildung vom Schwimmverband NRW, welche Anreize an Eltern und Erzieher*innen setzen soll.
Das Fahrradprojekt entstand aus dem Vorbild Nienberge, wo die Kita Kinder mit dem Fahrrad zur Turnhalle fahren. In der Kita will Franzi den Kids nun das Thema Fahrrad näher bringen und führt über einen Zeitraum von sechs Wochen Praxis- und Theorieübungen durch. Dieses Projekt könne sich ja auch in anderen Kitas etablieren.

 

„Gerade in der Austauschrunde war es schön zu hören wie kreativ einige Kitas versuchen die Bewegung in den Alltag der Kinder zu integrieren und es schöne Beispiele von Kooperationen zwischen Verein und Kita gibt“, sagte Marisa und zog aus dem Treffen: „Es war ein lehrreicher Austausch mit tollen Praxisbeispielen und ich freue mich schon auf das nächste Mal!“

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