Unsere Berlinfahrt 2025

10.07.2025

Ende Juni ist bei uns Hochzeit, denn wir fahren dann nach Berlin. In der geschichtlichen und vielfältigen Hauptstadt Deutschlands haben wir vier Tage voller bereichernden Erkenntnissen, Auseinandersetzungen mit der Geschichte und Politik verbracht.

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Die Fahrt fing quasi mit dem Vorbereitungstreffen an. Da konnten sich die, teilweise schon bestehenden, Gruppen kennenlernen und langsam warm miteinander werden.

Bei vielen Aufgaben und Fragestellungen konnten die Teilnehmenden sich auch schon super mit einbringen. Deswegen konnten wir aus dem Tag schon viele wichtige Erkenntnisse herausziehen, die uns auch während der Zeit in Berlin begleitet haben.

Das war auch eine spannende Entwicklung, denn trotzdem, dass das Thema "Was ist Demokratie?" war, haben wir eine viel weiterdenkende Richtung genommen.

 

In Berlin angekommen, haben wir erstmal unsere Zimmer bezogen und uns von der Busfahrt ausgeruht. Auch wenn die Busfahrt problemlos und entspannt verlaufen ist.

Als thematischen Einstieg hat Lisa mit der Gruppe das Experiment "die Insel" vom ZDF gemacht. Die Aufgabe war eine eigene Insel zu gründen und Regeln und Gesetze für das eigene Volk zu bestimmen.

Am Ende kam als Ergebnis die Staatsform heraus, die man durch die bestimmten Gesetze erschaffen hat. Das war super interessant für alle gewesen. Auf jeden Fall war es für viele sehr unerwartet:)

 
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Am Abend waren wir bei der Topographie des Terrors, wo wir mehr über Hitlers Machtausbreitung erfahren.

Und ganz zum Schluss konnten wir den Tag mit dem Film "die Welle ausklingen lassen. Einige haben den Film schon früher gesehen aber die Wirkung der Grauens bleibt immer die selbe. So Lisa:,, Auch wenn ich den Film schon mehrere Male geschaut habe, bekomme ich trotzdem jedes Mal Gänsehaut."

Das hat man auch den Teilnehmenden ansehen können. In einer kleinen Reflexionsrunde kam zum Schluss die gemeinsame Erkenntnis: Man muss immer achtsam mit der Demokratie sein. Denn nur, weil z.B die NS-Zeit war und die Gesellschaft daraus gelernt hat, bedeutet es nicht, dass es sich nicht wieder holen kann/wird.

 

Am nächsten Tag fand Morgens eine Führung durch den Reichstag statt. Da konnten wir durch fast alle Ebenen durchlaufen und haben einen tiefgründigeren Einblick in den Alltag und die Geschichte des Reichstages bekommen.

Viele fanden vor allem die Fraktionsebene spannend.

Und natürlich durfte die Kuppel nicht fehlen!

Nachdem alle ein paar Fotos geschossen und Berlin von oben bestaunt haben, ging es für uns auch schon wieder zurück zur Herberge. Und weiter zum nächsten Programmpunkt;)

 
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Bevor Toto aber mit seiner Einheit "welches Recht ist mir am wichtigsten?" weitermachte, ging es für uns erstmal zum Mittagessen:)

Danach sollte man in drei Gruppen Werte aus verschiedenen Kategorien (Kinderrechte, Grundrechte etc.) die einzelnen Rechte priorisieren und sich auf die 7 wichtigsten Rechte als Gruppe einigen.

Die Gruppen haben sichtlich gehadert und fanden, dass alle Rechte in ein oder der anderen Hinsicht wichtig sind. Deshalb war es auch letztendlich eine schwierige, aber lehrreiche Aufgabe!

 

Danach haben wir uns auf das Gespräch mit Gregor Gysi vorbereiten. In den knapp drei Stunden sind wir dann auch fertig geworden und haben spannende Fragen zusammengestellt.

Die Vorfreude war groß als wir Gregor Gysi am nächsten Tag in Empfang nehmen durften. Die Teilnehmenden waren inspiriert und gestärkt aus dem Gespräch herausgegangen. Es war sehr spannend Gregor Gysis Erfahrungen aus seiner 40 Jahre langen Erfahrung in der Politik zuzuhören.






Ein Zitat von ihm haben wir auch aufgenommen:,, Opposition bedeutet nicht der Regierung zu widersprechen sondern den Zeitgeist verändern." Eine äußerst interessante Aussage.

Wir verabschiedeten uns mit unserem Geschenk, dem "Schweinehund" und einem Gruppenfoto.

Nachmittags konnten wir Politik dann selbst erleben. Totos Klassiker "united states of animals" hat auch dieses Mal wieder Anklang gefunden.

 

Abends konnten wir uns dann einen schönen Abschlussabend mit Grill und Spiel machen, bevor es zum letzten Mal ins Bett in Jugendherberge ging.

Der nächste Tag gab den Teilnehmenden die Möglichkeit rund um den Potsdamer Platz zu shoppen und Freizeit zu machen.

Ein Zitat zum Abschluss von Berit war: Ich finde es schön, dass die deutsche Politik so transparent ist. Es ist eine wichtige Sache, dass man z.B in den Reichstag gehen und sich allgemein mit den Politikern treffen kann.

Abschließend können wir uns als Leitungsteam bedanken für die schöne Zeit!

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