DemokratieTalk im Erbdrostenhof

31.10.2019

Am 30.10.2019 veranstalteten SSB Münster, seine Sportjugend und das Institut für Sportwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität einen Demokratie-Talk im Erbdrostenhof. Es wurden verschiedene Beispiele zu Demokratie im Sport vorgestellt über die das Podium und das Publikum angeregt diskutierten. Mitfinanziert wurde der Abend durch die Kampagne "#junges NRW - Perspektiven vor Ort".


Mit Thomas Michel (Bezirksregierung Münster), Renate Nocon-Stoffers (Fachleiterin, Sportlehrerin), Josefine Paul (MdL, Sportpolitische Sprecherin Grüne), Michael Schmitz (Vorsitzender Stadtsportbund Münster), Prof. Dr. Andrea Szukala (Professorin für Fachdidaktik der Sozialwissenschaften) sowie Jens Wortmann (Vorsitzender Sportjugend NRW) hatte sich eine illustre und durchaus sachkompetente Runde für das Podium eingefunden, das so gar nicht als Podium erkennbar war. In einem großen Sitzkreis saßen Podium und Besucher sich gegenüber. Ein Aufbau, der für den "roten Faden" der Veranstaltung sorgen sollte.

Überblick der Talkrunde

Überblick der Talkrunde

 
 
 
Praxisbeispiel "Bewegte Kids"

Moderator Ralph Erdenberger lauscht interessiert den Erklärungen von Yasmin und Ella.

Nach einem kurzen Impulsvortrag von Prof. Dr. Nils Neuber zum Thema "Demokratiebildung im Sport" sorgte Nils Kaufmann mit seinem ersten Praxisbeispiel (Der Sitzkreis zu Beginn des Trainings - von der Anarchie zur Demokratie) für den Einstieg in die Diskussionen. Spätestens hier erschloss sich allen Teilnehmern der Sinn der Raumgestaltung als praktisches Beispiel des Selbsterlebnisses.

Als weitere Beispiele für Orte der Demokratiebildung im Sport stellte unsere FSJ-lerin Jana das Sporthelfer-Programm vor, die "Bewegte Kids"-Teamer Yasmin und Ella berichteteten aus der Vorbereitung und Durchführung eben der "Bewegten Kids" und die beiden Sport-Lehramtsstudenten Finja Schüler und Florin von Blankenburg stellten die Frage, wie Sportlehrer Demokratie und Partizipation vermitteln sollen, wenn die Schulnoten später nur auf sportlichen Leistungen basieren.

 

Für angeregte Diskussionen auf dem Podium und auch im gut 50-köpfigen Publikum sorgten alle Beispiele, so dass am Ende das ermunternde Fazit blieb: Demokratie und Partizipation sind "der Rede wert" und haben auch im Sport ihren Platz und ihre Berechtigung.

Zahlreiche Aspekte blieben an dem Abend jedoch auch unerwähnt, wie beispielsweise die Frage nach Partizipation und Demokratiebildung im Leistungssport. Um so logischer war dadurch aber das Fazit der beiden Organisatoren Nils Neuber und Thomas Lammers: "Das war wohl der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe. Wir haben den Auftrag verstanden."

Zufriedene Jugendvertreter

Freuten sich über den gelungenen Abend: Yasmin, Ella, Jana und Toto

 

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